21.05.
22.09.
Spiegelartikel "Warum sind deutsche Serien so mies ?"
Michael Schallon, den 03.04.2012
Gute Nachricht von der Constantin Film?
Falko Ahsendorf, den 19.03.2012
Martin Moszkowicz, Vorstandsmitglied der Münchener Constantin Film AG, schreibt in einem Artikel für "Der Spiegel 12/2012":
...Dafür bin ich bereit, den Urheber, also Künstler, vorab zu bezahlen und ihn dann auch an der Verwertung zu beteiligen. Seine Vergütung misst sich an seinem Marktwert und seine Beteiligung an dem Erfolg seines Werkes...
Warum müssen wir uns dann seit Jahren um genau diesen Punkt mit hohen Kosten vor Gerichten streiten?
...Dafür bin ich bereit, den Urheber, also Künstler, vorab zu bezahlen und ihn dann auch an der Verwertung zu beteiligen. Seine Vergütung misst sich an seinem Marktwert und seine Beteiligung an dem Erfolg seines Werkes...
Warum müssen wir uns dann seit Jahren um genau diesen Punkt mit hohen Kosten vor Gerichten streiten?
ARRI in Marburg: Agnès Godard geehrt
bvk, den 15.03.2012
Marburger Kamerapreis 2012 geht an Agnès Godard
Der zum 12. Mal verliehene Marburger Kamerapreis geht in diesem Jahr an Agnès Godard. Die Auszeichnung für herausragende Bildgestaltung im Film wurde am 2. März 2012 im Rahmen der Marburger Kameragespräche an die französische Kamerafrau verliehen. Mit Agnès Godard erhält eine Künstlerin den mit 5.000 € dotierten Preis, die ihre letzten beiden Produktionen mit der ARRI ALEXA drehte.
Der Münchener Kamerahersteller ARRI war auch in diesem Jahr als Sponsor an der Veranstaltung beteiligt. Thorsten Meywald, Product Manager Optical Systems, war bei der Verleihung anwesend (siehe Bild): „Mit Agnés Godard erhält eine Kamerafrau den Marburger Kamerapreis, die sich als Bildgestalterin im europäischen Film einen Namen gemacht hat. Was uns als Kamerahersteller dabei besonders freut: Frau Godard vertraut bei ihren Produktionen auf die digitale ARRI ALEXA."
Beim anschließenden Empfang zeigte sich die Preisträgerin dann auch besonders interessiert an der neuen ARRI ALEXA Studio, der Digitalkamera für anamorphische Kino-Produktionen, und an den neuen ARRI/FUJINON Lightweight-Zooms, die jetzt mit vier Modellen die ARRI Zoom-Familie komplettieren.
Die Begründung der Jury (in Auszügen):
"Die Kameraarbeit von Agnés Godard zeichnet sich durch eine beeindruckende Wandelbarkeit und Vielfalt aus: Erste Schritte machte sie an der Seite des französischen Altmeisters Henri Alekan bei Filmen unter der Regie von Wim Wenders und Alain Resnais in den 1980er Jahren. Bekannt geworden ist sie in durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Regisseurin Claire Denis, mit der sie gemeinsam ein Dutzend Filme realisiert hat. Von den ersten Filmen an ist dabei eine intensive Neugierde auf die Welt spürbar, eine Lust am Sehen und ein Gespür dafür, die Dinge und die Menschen neu und auf andere Weise visuell zu entdecken. Neben der prägenden Zusammenarbeit mit Claire Denis hat Agnés Godard auch für eine Reihe anderer Regisseure unvergessliche Bilder geschaffen, darunter solch bedeutende Persönlichkeiten des europäischen Kinos wie Agnés Varda, Peter Handke, Èrick Zonca, Noémie Lvovsky, André Téchiné, Emanule Crialese, Claude Berri und Ursula Meier.“
Weitere Infos unter www.arri.com
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Der zum 12. Mal verliehene Marburger Kamerapreis geht in diesem Jahr an Agnès Godard. Die Auszeichnung für herausragende Bildgestaltung im Film wurde am 2. März 2012 im Rahmen der Marburger Kameragespräche an die französische Kamerafrau verliehen. Mit Agnès Godard erhält eine Künstlerin den mit 5.000 € dotierten Preis, die ihre letzten beiden Produktionen mit der ARRI ALEXA drehte.
Der Münchener Kamerahersteller ARRI war auch in diesem Jahr als Sponsor an der Veranstaltung beteiligt. Thorsten Meywald, Product Manager Optical Systems, war bei der Verleihung anwesend (siehe Bild): „Mit Agnés Godard erhält eine Kamerafrau den Marburger Kamerapreis, die sich als Bildgestalterin im europäischen Film einen Namen gemacht hat. Was uns als Kamerahersteller dabei besonders freut: Frau Godard vertraut bei ihren Produktionen auf die digitale ARRI ALEXA."
Beim anschließenden Empfang zeigte sich die Preisträgerin dann auch besonders interessiert an der neuen ARRI ALEXA Studio, der Digitalkamera für anamorphische Kino-Produktionen, und an den neuen ARRI/FUJINON Lightweight-Zooms, die jetzt mit vier Modellen die ARRI Zoom-Familie komplettieren.
Die Begründung der Jury (in Auszügen):
"Die Kameraarbeit von Agnés Godard zeichnet sich durch eine beeindruckende Wandelbarkeit und Vielfalt aus: Erste Schritte machte sie an der Seite des französischen Altmeisters Henri Alekan bei Filmen unter der Regie von Wim Wenders und Alain Resnais in den 1980er Jahren. Bekannt geworden ist sie in durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Regisseurin Claire Denis, mit der sie gemeinsam ein Dutzend Filme realisiert hat. Von den ersten Filmen an ist dabei eine intensive Neugierde auf die Welt spürbar, eine Lust am Sehen und ein Gespür dafür, die Dinge und die Menschen neu und auf andere Weise visuell zu entdecken. Neben der prägenden Zusammenarbeit mit Claire Denis hat Agnés Godard auch für eine Reihe anderer Regisseure unvergessliche Bilder geschaffen, darunter solch bedeutende Persönlichkeiten des europäischen Kinos wie Agnés Varda, Peter Handke, Èrick Zonca, Noémie Lvovsky, André Téchiné, Emanule Crialese, Claude Berri und Ursula Meier.“
Weitere Infos unter www.arri.com
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Neuerscheinungen Filmliteratur
bvk, den 13.03.2012
Am 2. März wurde im Rahmen der Marburger Kameragespräche der Marburger Kamerapreis vergeben. Diesjährige Preisträgerin ist Agnes Godard, die auf der diesjährigen Berlinale zusammen mit der Regisserin Ursula Meier den Silbernen Bären für L´ENFANT D´EN HAUT bekommen hat.
Hier erfahren Sie mehr über den Preis und die Preisträgerin:
Marburger Kamerapreis
Zu diesem Anlass sind zwei Bücher erscheinen, die sich mit der Arbeit von Bildgestaltern beschäftigen:
Zum einen ein Buch über Walter Lassally, Preisträger des Jahres 2005.
Walter Lassallys Wirken als Kameramann ist untrennbar mit dem Film ALEXIS SORBAS verbunden, für den er 1965 den Oscar erhielt. Entscheidend für seine Konzeption des filmischen Bildes waren jedoch seine Anfänge in Großbritannien als Kameramann im Industrie- und Dokumentarfilm der 1950er Jahre.
Lesen Sie hier mehr:
Neue Bilder des Wirklichen. Der Kameramann Walter Lassally
Falk Schwarz würdigt die Arbeit des englischen Kameramanns Robert Krasker. Wer war Robert Krasker? Einer der größten Kameramänner des vergangenen Jahrhunderts. Seine Filme kennt heute noch jeder ihn selbst kaum jemand. Er fotografierte Orson Welles, Burt Lancaster, James Mason, Gina Lollobrigida, Bette Davis und Sophia Loren. Für DER DRITTE MANN erhielt er den 1951 den Oscar.
Lesen Sie mehr:
Farbige Schatten: Der Kameramann Robert Krasker
Julia Eckel beschäftigt ich mit einer Reihe aktueller Spielfilme, die sich durch einen kreativen und unkonventionellen Umgang mit der Zeitlichkeit und Chronologie ihrer Geschichten auszeichnen (z.B. 21 GRAMS, BABEL, INCEPTION, ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND, MEMENTO, 11:14, (500) DAYS OF SUMMER).
Lesen Sie mehr:
Zeitenwende(n) des Films
Hier erfahren Sie mehr über den Preis und die Preisträgerin:
Marburger Kamerapreis
Zu diesem Anlass sind zwei Bücher erscheinen, die sich mit der Arbeit von Bildgestaltern beschäftigen:
Zum einen ein Buch über Walter Lassally, Preisträger des Jahres 2005.
Walter Lassallys Wirken als Kameramann ist untrennbar mit dem Film ALEXIS SORBAS verbunden, für den er 1965 den Oscar erhielt. Entscheidend für seine Konzeption des filmischen Bildes waren jedoch seine Anfänge in Großbritannien als Kameramann im Industrie- und Dokumentarfilm der 1950er Jahre.
Lesen Sie hier mehr:
Neue Bilder des Wirklichen. Der Kameramann Walter Lassally
Falk Schwarz würdigt die Arbeit des englischen Kameramanns Robert Krasker. Wer war Robert Krasker? Einer der größten Kameramänner des vergangenen Jahrhunderts. Seine Filme kennt heute noch jeder ihn selbst kaum jemand. Er fotografierte Orson Welles, Burt Lancaster, James Mason, Gina Lollobrigida, Bette Davis und Sophia Loren. Für DER DRITTE MANN erhielt er den 1951 den Oscar.
Lesen Sie mehr:
Farbige Schatten: Der Kameramann Robert Krasker
Julia Eckel beschäftigt ich mit einer Reihe aktueller Spielfilme, die sich durch einen kreativen und unkonventionellen Umgang mit der Zeitlichkeit und Chronologie ihrer Geschichten auszeichnen (z.B. 21 GRAMS, BABEL, INCEPTION, ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND, MEMENTO, 11:14, (500) DAYS OF SUMMER).
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Zeitenwende(n) des Films
Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates
bvk, den 12.03.2012
Pressemitteilung
Urheberrechtsdebatte: Die Justizministerin schweigt
Kulturrat begrüßt Parteinahme des Kulturstaatsministers für die Kreativen in Deutschland
Berlin, den 09.03.2012.
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt die eindeutige Parteinahme von Kulturstaatsminister Bernd Neumann in der Urheberrechtsdebatte für die Künstlerinnen und Künstler. Er sagte gestern auf einer Veranstaltung in Berlin: "Viel wird über das Urheberrecht gesprochen, meines Erachtens viel zu wenig über die Urheber selbst – dabei geht es um Menschen, die von ihrer kreativen Arbeit leben müssen. Was manche mit einem verharmlosenden Unterton als "Internetpiraterie" abtun, betrifft im Kern das Schicksal von hunderttausenden Kreativen! Kreative Arbeit ist keine Freizeitbeschäftigung, sondern der Broterwerb für bildende Künstler und Künstlerinnen, Orchestermusiker, Komponisten, Kameraleute, Regisseure, Cutter, Schauspieler, Journalisten, Schriftsteller, Übersetzer, Designer, Fotografen und viele mehr."
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Ohne professionelle Künstlerinnen und Künstler, die Beruf und Berufung in ihrem oftmals obsessiven Schaffen vereinen, würde die Kulturlandschaft sehr bald verarmen. Und da künstlerische Arbeit ein Beruf ist, muss auch ein finanzieller Ertrag aus der Weitergabe dieser künstlerischen Werke, auch im Internet, gezogen werden können. Daraus folgt zwingend für den Schutz des geistigen Eigentums einzutreten und zwar in seinen beiden nicht voneinander zu trennenden Elementen, dem Urheberpersönlichkeitsrecht und dem Verwertungsrecht. Kulturstaatsminister Bernd Neumann macht dies im Bundeskabinett als Anwalt der Kreativen. Doch wo bleibt eigentlich das Engagement des in der Bundesregierung zuständigen Kabinettsmitgliedes, der Bundesjustizministerin, in dieser Frage? Mehr als die Hälfte der Legislaturperiode ist schon um, die Probleme der Kreativen in Deutschland werden immer drängender und die Justizministerin schweigt."
Urheberrechtsdebatte: Die Justizministerin schweigt
Kulturrat begrüßt Parteinahme des Kulturstaatsministers für die Kreativen in Deutschland
Berlin, den 09.03.2012.
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt die eindeutige Parteinahme von Kulturstaatsminister Bernd Neumann in der Urheberrechtsdebatte für die Künstlerinnen und Künstler. Er sagte gestern auf einer Veranstaltung in Berlin: "Viel wird über das Urheberrecht gesprochen, meines Erachtens viel zu wenig über die Urheber selbst – dabei geht es um Menschen, die von ihrer kreativen Arbeit leben müssen. Was manche mit einem verharmlosenden Unterton als "Internetpiraterie" abtun, betrifft im Kern das Schicksal von hunderttausenden Kreativen! Kreative Arbeit ist keine Freizeitbeschäftigung, sondern der Broterwerb für bildende Künstler und Künstlerinnen, Orchestermusiker, Komponisten, Kameraleute, Regisseure, Cutter, Schauspieler, Journalisten, Schriftsteller, Übersetzer, Designer, Fotografen und viele mehr."
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Ohne professionelle Künstlerinnen und Künstler, die Beruf und Berufung in ihrem oftmals obsessiven Schaffen vereinen, würde die Kulturlandschaft sehr bald verarmen. Und da künstlerische Arbeit ein Beruf ist, muss auch ein finanzieller Ertrag aus der Weitergabe dieser künstlerischen Werke, auch im Internet, gezogen werden können. Daraus folgt zwingend für den Schutz des geistigen Eigentums einzutreten und zwar in seinen beiden nicht voneinander zu trennenden Elementen, dem Urheberpersönlichkeitsrecht und dem Verwertungsrecht. Kulturstaatsminister Bernd Neumann macht dies im Bundeskabinett als Anwalt der Kreativen. Doch wo bleibt eigentlich das Engagement des in der Bundesregierung zuständigen Kabinettsmitgliedes, der Bundesjustizministerin, in dieser Frage? Mehr als die Hälfte der Legislaturperiode ist schon um, die Probleme der Kreativen in Deutschland werden immer drängender und die Justizministerin schweigt."



