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| VG BILD-KUNST Stimmübertragung
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| Michael Neubauer, 18.06.2009 |
Liebe KollegINNen,
zur Mitgliederversammlung der VG BILD-KUNST kann nicht jedes Mitglied persönlich erscheinen.
Darum kann man seine Stimme übertragen: Zum Beispiel an den bvk - Bundesverband Kamera.
Die Interessen der Bildgestalter in die Gremien der VG Bild-Kunst einzubringen und mit den Kollegen aus den anderen Berufsfeldern unserer Branche zielgerichtet zu dislutieren, ist uns ein Anliegen. Es geht hier keinesfalls um Partikularinteressen der Mitglieder unseres Berufsverbands, sondern um unseren Berufsstand als Ganzes - und die legitimen Interessen der Bildgestalter als Miturheber an Filmwerken.
Wer aus dem Bild-Department als Urheber bei der VG Bild-Kunst Mitglied ist, möge also bei Verhinderung ggf. dem Bundesverband Kamera auf dem vorbereiteten Kärtchen, das er von der VG erhalten hat, seine Stimme übertragen.
Mit kollegialen Grüßen
Dr. Michael Neubauer
Geschäftsführung bvk
PS: Übrigens ist auch unserer monatlicher Jour fixe, der an fünf Filmstandorten stattfindet, offen für Kollegen und Kolleginnen, die (noch?) nicht bvk-Mitglied sind.
Wir freuen uns über das gute Gespräch mit allen, die an der Qualität der Cinematographie interessiert sind. Im Kino, Fernsehen, Netz - zu Lande, zu Wasser, in der Luft.
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| PRESSEMITTEILUNG bvk 11. Mai 2009
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| bvk, 11.05.2009 |
München, 11. Mai 2009
Anläßlich des richtungsweisenden Urteils des Landgerichts München I vom 7.5.2009 zum Auskunftsanspruch eines Filmurhebers gegenüber den Verwertern seiner kreativen Leistung begrüßt der bvk den wahrnehmbaren Fortschritt in Richtung einer ernsthaften Umsetzung des im Jahr 2002 novellierten Urhebervertragsrechts.
Die 7. Zivilkammer des Landgerichts München I hat der Klage des Kameramannes Jost Vacano weitgehend stattgegeben. Der Bildgestalter des Welterfolges „Das Boot“ hat von den Beklagten (Bavaria Film, Westdeutscher Rundfunk, EuroVideo) niemals eine finanzielle Nutzungsbeteiligung erhalten.
Für die Zeit ab 2002, also dem Jahr des Inkrafttretens des novellierten Urheberrechts, müssen die Produktionsfirma, der Sender und der Video-/DVD-Vertrieb nun umfassend offenlegen, welche Auswertungen die Produktion „Das Boot“ erfahren hat und welche Bruttoumsätze und sonstigen Vorteile daraus resultierten.
Der Bundesverband Kamera als Berufsorganisation der Bildgestalter begrüßt dieses Urteil. „Endlich wird klar, daß der Schutz der Interessen des Bildgestalters gegenüber den Verwertern seiner schöpferischen Leistung ernstzunehmen ist,“ betont der Geschäftsführer des Berufsverbands, Dr. Michael Neubauer. „Filmwerke entstehen unter schöpferischer Miturheberschaft des Kameramannes, denn sonst bliebe die Leinwand dunkel. Licht schafft Stimmungen, Bildausschnitte und Kamerabewegungen bestimmen die visuelle Wahrnehmung. Als Miturheber des Filmwerks hat der Bildgestalter das Recht auf eine angemessene Vergütung und die Beteiligung an den Erträgen aus der Werknutzung.“
Jost Vacano hat eine solche Beteiligung, trotz der imensen Umsätze, die mit dem Film „Das Boot“ zweifellos generiert wurden, niemals erhalten. Nun ist festzustellen, welche Erträge diese Produktion den Verwertern seit 2002 eingebracht hat. Erst danach kann geklärt werden, welche „weitere angemessene Beteiligung“ der Bildautor Vacano für die umfänglichen Nutzungen seiner cinematographischen Leistung noch zu erhalten hat.
v.i.S.d.P.: Bundesverband der bildgestaltenden Kameramänner und -frauen in Deutschland
Dr. Michael Neubauer (Geschäftsführung)
Brienner Straße 52, 80333 München
Tel.: 089-34019194
Mobil: 0173-3413123
web: www.bvkamera.org
email: bvk@bvkamera.org
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| Hamburger Jour Fixe geht in die Sommerpause
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| Michael Schallon, 26.06.2009 |
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
auch wenn es nicht danach aussieht -
Sommeranfang war schon und traditionsgemäss wird
der Jour Fixe im JULI und AUGUST ausfallen.
Im September steigen wir dann wieder ein......
Michael Schallon |
| Ehrung für Joseph Vilsmaier
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| bvk, 18.06.2009 |
Joseph Vilsmaier wird als Ehrenkameramann für sein Lebenswerk geehrt
Unser bvk-Kollege Joseph Vilsmaier wird anläßlich der Preisverleihung 2009 des Deutschen Kamerapreises als Ehrenkameramann für sein Lebenswerk geehrt.
Mitgliedschaft, Vorstand und Geschäftsführung gratulieren dazu sehr herzlich. Wir sind froh und auch stolz, daß mit Joseph Vilsmaier ein herausragender Bildgestalter und erfolgreicherProduzent und Regisseur geehrt wird, der ein tragender Pfeiler unserer deutschen Filmproduktion ist.
b v k - Bundesverband Kamera
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Köln, 11.05. 2009 – "Heimat" – Ein zentrales Wort der deutschen Filmgeschichte feiert sein Comeback. Während überall im Land insbesondere jüngere Filmemacher die Provinz als Schauplatz wiederentdecken, ehrt der DEUTSCHE KAMERAPREIS einen der wichtigsten deutschen Bild-Erzähler: Joseph Vilsmaier ist der Ehrenkameramann 2009. "Joseph Vilsmaier setzt als filmischer Erzähler bedingungslos auf die emotionale Kraft der Bilder. Am Set beherrscht er sein Werkzeug in der Manier des US-Kinos. Diese hohe Handwerklichkeit und Unmittelbarkeit des Visuellen mag bei manchem Kritiker vielleicht den Verdacht des Vordergründigen wecken, verdient aber höchste Anerkennung." So begründet Christoph Augenstein, Geschäftsführer des DEUTSCHEN KAMERAPREISES, die Auszeichnung Vilsmaiers mit dem Ehrenpreis.
Lange bevor Vilsmaier 1989 mit dem Millionenerfolg "Herbstmilch" eine Regiekarriere begann und den Heimatfilm neu definierte, schuf er als Kameramann bleibende Geschichts-Bilder: Die Mehrteiler "Ein Stück Himmel" (1982) und "Rote Erde" (1983) gehören zu den Sternstunden des deutschen Fernsehens. So wie diese preisgekrönten Filme kollektive Erinnerungen in unvergessliche Bilder fassten, verbanden auch Vilsmaiers Regiearbeiten, bei denen er meist selbst die Kamera führte, historische Präzision mit emotionaler Wahrheit: "Rama Dama" (1991) setzte den Münchner Trümmerfrauen ein Denkmal, "Stalingrad" (1993) übersetzte ein nationales Trauma in bewegende Kinobilder. Die Roman-Adaption "Schlafes Bruder" wurde 1995 sogar für den Oscar nominiert. Mit "Comedian Harmonists" (1997) und "Marlene" (2000) huldigte Vilsmaier den Unterhaltungsikonen der 30er und 40er Jahre. Gemeinsam mit seiner Frau Dana Vávrová schuf er 2006 das bewegende Holocaust-Drama "Der letzte Zug". Für diesen Film erhielten die beiden beim Bayerischen Filmpreis 2006 den Spezialpreis der Jury. Ein Talent für das Phantastische bewies der filmische Realist Vilsmaier dagegen, als er mit "Bergkristall" (2004) Adalbert Stifters märchenhafte Erzählung in Bilder übersetzte. Vor kurzem kehrte der Filmemacher zum Fernsehen zurück und realisierte 2008 für das ZDF "Die Gustloff" – einen spektakulären Film über die historische Schiffskatastrophe von 1945. Auch im Jahre 2009 nimmt der Siebzigjährige noch jede Herausforderung an: Der Film "Nanga Parbat", ein Projekt mit Reinhold Messner, führte ihn vor kurzem nach Pakistan: "Wir sind auf 7.100 Meter hoch, höher ging es nicht. Da haben wir drei, vier Kameras postiert und sieben bis acht Stunden am Tag Wolkenbilder gemacht."
Der 1939 in München geborene Vilsmaier begann bei der Firma Arnold & Richter – besser bekannt als ARRI – 1954 seine Ausbildung in den Bereichen Kopierwerk und Kameratechnik. Zeitgleich nahm er ein Musikstudium am Münchner Konservatorium auf. Ein Angebot der Bavaria Film eröffnete ihm den Weg zum Kamerassistenten und später zum Kameramann. Ab 1978 arbeitete er freischaffend.
Obwohl seine Filme stets den höchsten visuellen Standards des großen Kinos genügen, zog es Joseph Vilsmaier nie in amerikanische Traumfabriken: "Ich möchte nicht nach Hollywood! Ich bin lieber in Bayern. Mit Hollywood kann ich überhaupt nichts anfangen, ich mag auch die Mentalität nicht! Ich bin ein Bayer und bleib hier in Bayern", erklärte er in einem Interview. Vilsmaiers engste künstlerische Mitarbeiterin war seine jüngst verstorbene Ehefrau Dana Vávrová, die er bei den Dreharbeiten zu "Ein Stück Himmel" kennen lernte und 1986 heiratete. Sie spielte auch die Hauptrolle in seinem Regiedebüt "Herbstmilch", mit dem Vilsmaier einen der größten deutschen Kinoerfolge der 80er Jahre verbuchen konnte. Um "Herbstmilch" gegen alle Widerstände drehen zu können, nahm das Ehepaar einen Privatkredit über 500.000 D-Mark auf: "Wir wollten das Geld in zehn Jahren zurückgezahlt haben", erinnerte sich der Filmemacher später. "Aber dann hat es nur zwei Wochen gedauert, bis der Scheck von der Produktionsfirma kam."
Wer neben Joseph Vilsmaier mit dem DEUTSCHEN KAMERAPREIS ausgezeichnet wird, wird am Tag der Preisverleihung, am 21. Juni 2009, in der Kölner Vulkanhalle offiziell bekannt gegeben. Vergeben werden im Rahmen der Gala auch Förderpreise für junge Nachwuchstalente, die von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen und von Panasonic Deutschland gestiftet werden.
Bereits vor der Verleihung wird die Öffentlichkeit Gelegenheit haben, sich selbst von der hohen Qualität der nominierten Beiträge einen Eindruck zu verschaffen. Denn wie schon in den Vorjahren werden ausgesuchte Wettbewerbsbeiträge in Kooperation mit dem Festival "Großes Fernsehen" am 20 und 21. Juni 2009 einem breiten Publikum im Kölner Cinedom präsentiert.
Einen Zusammenschnitt der Preisverleihung senden der WDR am 23. Juni von 23.15 Uhr bis 1.00 Uhr, der SWR am 26. Juni von 0.30 bis 2.15 Uhr, EinsFestival am 28. Juni von 9.30 bis 11.15 Uhr und das Bayerische Fernsehen ebenfalls am 28. Juni von 23.15 bis 1.00 Uhr.
Der DEUTSCHE KAMERAPREIS ist seit über 25 Jahren der Maßstab für Kameraarbeit und Schnitt in Deutschland. Träger des Preises ist der Verein DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e. V. Dessen Mitglieder sind die Stadt Köln, der Bayerische Rundfunk, die Colonia Media Filmproduktions GmbH, die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH, die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), die nobeo GmbH, die Studio Hamburg Gruppe, der Südwestrundfunk, die tv productioncenter zürich ag, der Westdeutsche Rundfunk Köln und das Zweite Deutsche Fernsehen. Die diesjährigen Sponsoren des Preises sind: ARRI, Avid, Kodak, Media Broadcast, medienforum.nrw, Panasonic, RTL, Sony, Volkswagen AG und WDR mediagroup digital.
(Quelle: Deutscher Kamerapreis / WDR)
Deutscher Kamerapreis
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| ALG I: Weg frei für Lösung des Problems noch in dieser Wahlperiode
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| Michael Schallon, 20.05.2009 |
Pressemitteilung
ALG I: Weg frei für Lösung des Problems noch in dieser Wahlperiode
Deutscher Kulturrat begrüßt, dass Bundeskabinett heute Gesetzesentwurf zum ALG I verabschiedet hat
Berlin, den 20.05.2009. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass das Bundeskabinett heute einen Gesetzesentwurf zur Reform des Arbeitslosengeldes I (ALG I)verabschiedet hat. Damit ist der Weg nun frei, dass noch in dieser Legislaturperiode das Problem der Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosengeld I gelöst werden kann.
Nach geltendem Recht müssen Arbeitslose in den vergangenen zwei Jahren 12 Monate sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, damit sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben. Da in der Film-, Fernseh- und Theaterbranche kurzzeitig befristete Beschäftigungsverhältnisse die Regel sind, entstand das Problem, dass viele kurzzeitig Beschäftigte zwar Beiträge an die Arbeitslosenversicherung gezahlt, selbst aber kein Arbeitslosengeld I erhalten haben.
Wesentliche Bestandteile der Neuregelung sind, dass für kurzzeitig Beschäftigte die Rahmenfrist verkürzt wird. Sie haben bereits nach sechs Monaten Anspruch auf Arbeitslosengeld I, sofern ihr Beschäftigungsverhältnis überwiegend sechs Wochen beträgt. Wichtig ist ferner, dass das Gesetz zunächst auf drei Jahre befristet ist. Diese Frist ist ausreichend, um zu prüfen, ob die angestrebten Effekte tatsächlich erreicht werden.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Bei der Rahmenfrist zum Arbeitslosengeld I musste tatsächlich ein dickes Brett gebohrt werden. Ich bin sehr froh, dass nun das Kabinett den Weg frei gemacht hat, für eine Lösung dieses Problems. Jetzt hat das Parlament noch drei Sitzungswochen Zeit, um den Gesetzesentwurf zu beraten und zu verabschieden. Unser Dank gilt allen, die sich hartnäckig immer wieder für eine Lösung eingesetzt und um Verbesserungen an den zwischenzeitlich vorgelegten Vorschlägen gerungen haben.“
Impressum:
Deutscher Kulturrat e.V.
Chausseestrasse 103
10115 Berlin
Web: http://www.kulturrat.de
Email: post@kulturrat.de
Tel: 030/24728014
Fax: 030/24721245
( Eingestellt von Michael Schallon, am 20.05.2009 )
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